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Aksakov: Die Märkte für digitale Finanzanlagen und Kryptowährungen werden 2026 im Mittelpunkt stehen

Aksakov: Die Märkte für digitale Finanzanlagen und Kryptowährungen werden 2026 im Mittelpunkt stehen

Im Jahr 2026 werden sich die russischen Gesetzgeber auf die Entwicklung des Marktes für digitale Finanzanlagen (DFA), Kryptowährungen und Stablecoins konzentrieren. Dies gab Anatoli Aksakow, Vorsitzender des Ausschusses für Finanzmärkte der Staatsduma, in seiner Zusammenfassung der Finanzmarktdiskussionen auf der XI. Konferenz zum Bankrecht bekannt.

Arbeitsschwerpunkte



Aksakow betonte, dass digitale Finanzen neben islamischem Bankwesen und der Betrugsbekämpfung zu den zentralen Themen im Jahr 2026 gehören werden. Die Gesetzgeber planen, der Schaffung eines Rechtsrahmens in diesen Bereichen Priorität einzuräumen.

Bereitschaft für neue Regulierungen



Der Abgeordnete erinnerte daran, dass die Zentralbank Russlands bereits ihre Bereitschaft zur Einführung neuer Regulierungen im Bereich der Kryptowährungen signalisiert hat. Diese Woche kündigte der Erste Stellvertretende Vorsitzende der Zentralbank, Wladimir Tschistjuchin, die Möglichkeit einer Lockerung der Regeln für den Umlauf von Kryptowährungen sowie Pläne zur Erörterung der Einstufung von Stablecoins als eigenständige Anlageklasse mit dem Finanzministerium an.

Steuerbedingungen und Gesetzesentwürfe



Aksakow kündigte zudem an, dass ab 2024 die steuerlichen Bedingungen für digitale Schuldtitel (DFAs) und traditionelle Anleihen angeglichen werden sollen. Dies solle, so Aksakow, eine deutliche Expansion des Marktes für digitale Schuldtitel ermöglichen.

Am 3. Dezember wurde der Staatsduma außerdem ein Gesetzesentwurf zur Regelung der Emission hypothekenbesicherter DFAs vorgelegt. Aksakow betonte, dass dies die Nutzung digitaler Vermögenswerte erweitern und die Finanzierungsmöglichkeiten vergrößern werde.

Perspektiven für die Integration von DFAs



„Dies eröffnet Möglichkeiten zur Integration von DFAs in den Immobilienmarkt und andere Anlageklassen und stärkt die Rolle digitaler Finanzdienstleistungen als Alternative zu Bankkrediten und traditionellen Anleihen“, erklärte der Abgeordnete.

Fazit



Die russischen Gesetzgeber beabsichtigen somit, den Markt für digitale Finanzprodukte bis 2026 aktiv weiterzuentwickeln, was zu bedeutenden Veränderungen im Finanzsektor des Landes führen könnte.
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