Anatoli Aksakow, Vorsitzender des Ausschusses für Finanzmärkte der Staatsduma, erklärte, dass Russen niemals mit Kryptowährungen für Waren und Dienstleistungen bezahlen können. Er argumentierte, Kryptowährungen sollten ausschließlich als Anlageinstrument und nicht als Alternative zu traditionellen Währungen betrachtet werden.
>>>> „Wir müssen verstehen, dass Kryptowährungen in unserem Land niemals zu Geld werden. Sie können nur als Anlageinstrument verwendet werden. Wenn wir über Zahlungen sprechen, dann nur in Rubel“, sagte Aksakow laut der Nachrichtenagentur TASS auf einer Pressekonferenz. <<<<
Regulierung des Kryptowährungsmarktes
Der russische Kryptowährungsmarkt wird durch das Gesetz „Über digitale Finanzanlagen“ reguliert, das Kryptowährungen als Eigentum anerkennt und deren Besitz erlaubt. Das Gesetz verbietet jedoch strikt die Verwendung von Kryptowährungen für Zahlungen für Waren und Dienstleistungen und unterstreicht damit die Haltung der Regierung, den Rubel als einziges gesetzliches Zahlungsmittel zu erhalten.
Perspektiven für Investoren
Die Zentralbank Russlands plant, qualifizierten Anlegern mit einem Jahreseinkommen von mindestens 20 Millionen Rubel den Zugang zu Kryptowährungen zu ermöglichen. Darüber hinaus könnte der russische Kryptomarkt reguliert werden, ohne dass das im März dieses Jahres angekündigte experimentelle Rechtsregime zwingend eingeführt werden muss. Ursprünglich war vorgesehen, dass nur „hochqualifizierte Investoren“ mit einem Anlagevolumen von über 100 Millionen Rubel oder einem Jahreseinkommen von über 50 Millionen Rubel Zugang zum Kryptowährungshandel erhalten würden.
Fazit
Die Position von Anatoly Aksakov und die aktuelle Gesetzgebung unterstreichen somit, dass Kryptowährungen in Russland nicht als Zahlungsmittel verwendet werden. Dies schafft einen klaren Rahmen für Investoren, die am Kryptowährungsmarkt teilnehmen möchten, erhält aber den Rubel als primäres Zahlungsmittel im Inland.