Die Balancer Decentralized Autonomous Organization (DAO), die hinter der gehackten dezentralen Börse Balancer steht, hat einen Schritt zur Rückgewinnung der gestohlenen Gelder unternommen und den Hackern über die Blockchain eine „letzte Warnung“ zukommen lassen. In einer auf der Social-Media-Plattform X veröffentlichten Nachricht droht das Balancer-Management, „alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen“, sollten die Angreifer die Gelder nicht zurückgeben.
Drohung und Angebot zur Rückerstattung
In ihrer Nachricht fordert Balancer die Hacker dringend auf, die gestohlenen Gelder bis Samstagabend zurückzugeben. Andernfalls werde die DAO „technische, rechtliche und On-Chain-Maßnahmen“ einleiten, um gegen sie vorzugehen. Sollten die Hacker der Rückgabe zustimmen, wird ihnen eine Belohnung angeboten, deren Höhe jedoch nicht bekannt gegeben wurde.
„Wir haben am Montag alle bekannten, mit dem Hack in Verbindung stehenden Adressen benachrichtigt. Wir haben die empfohlenen Vorgehensweisen befolgt und den Hackern die Möglichkeit gegeben, uns zu kontaktieren und die Gelder zurückzuerstatten. Wir wissen, dass alle betroffenen Nutzer auf Neuigkeiten warten und werden Details zur Untersuchung bekanntgeben“, so die Vertreter der DAO.
Aktuelle Entwicklungen
Zur Erinnerung: Am Montag gelang es Angreifern, StakeWise Staked ETH (OSETH), Wrapped Ether (WETH) und Lido wstETH (wSTETH)-Token im Wert von 128 Millionen US-Dollar auf eine neu erstellte Wallet zu transferieren. Für den Hack nutzten die Hacker eine Schwachstelle in der EXACT_OUT-Funktion in Kombination mit BatchSwap-Swaps aus, was zu erheblichen Verlusten für die Plattform führte.
Die Situation bleibt angespannt, und die Balancer-Nutzer warten gespannt auf weitere Informationen zur Untersuchung und möglichen Maßnahmen zur Rückgewinnung der gestohlenen Gelder.