Cathie Wood, CEO von ARK Invest, äußerte sich zum aktuellen Stand von Bitcoin und dessen Zukunft. Wood merkte an, dass der traditionelle vierjährige Preiszyklus, der früher auf dem Kryptowährungsmarkt beobachtet wurde, nicht mehr relevant sei. In ihrem Auftritt bei „Mornings with Maria“ betonte sie, dass die Volatilität von Bitcoin abnehme, was die Preisdynamik verändern könnte.
Veränderte Bitcoin-Volatilität
Bitcoin wies in der Vergangenheit starke Schwankungen auf, wobei Preisrückgänge von 75–90 % keine Seltenheit waren. Laut Wood ist der Kurs jedoch aktuell nur um 30 % gefallen, was auf einen Wandel in der Wahrnehmung und im Verhalten der Anleger hindeutet. Dieser Rückgang der Volatilität könnte auf vermehrte Bitcoin-Käufe großer Unternehmen zurückzuführen sein, die den Vermögenswert langfristig halten wollen.
Langfristige Investitionen
Cathy Wood glaubt, dass Unternehmensinvestitionen in Bitcoin einen tieferen Kursverfall verhindern könnten. Sie vermutete, dass der Tiefpunkt des Bitcoins bereits vor einigen Wochen erreicht worden sein könnte. Diese Einschätzung basiert auf Beobachtungen des Anlegerverhaltens in Zeiten wirtschaftlicher Instabilität, in denen Bitcoin als Anlage zum Schutz von Ersparnissen wahrgenommen wird.
Bitcoin vs. Gold
In den letzten drei Monaten ist der Bitcoin-Kurs um etwa 20 % gefallen, während Gold, ein traditioneller sicherer Hafen, seit Jahresbeginn um 60 % gestiegen ist. Wood prognostiziert, dass sich dieser Trend im nächsten Jahr umkehren könnte: Der Goldpreis könnte sinken, während Bitcoin im Gegenteil zu steigen beginnt. Sie erinnert an die Zeit von den frühen 1980er- bis zu den späten 1990er-Jahren, als die Goldpreise im Zuge der rasanten Entwicklung des Internets fielen, und glaubt, dass sich aufgrund des wachsenden Interesses von Unternehmen eine ähnliche Situation bei Bitcoin ergeben könnte.
Cathie Woods Prognosen
Im November passte Cathie Wood ihre Bitcoin-Preisprognose an und senkte sie von 1,5 Millionen US-Dollar auf 1,2 Millionen US-Dollar bis 2030. Diese Änderung spiegelt ihre vorsichtige Herangehensweise an die Beurteilung zukünftiger Preisentwicklungen auf dem Kryptowährungsmarkt wider.
Fazit
Cathie Wood betont, dass Bitcoin trotz seines Rufs als risikoreiches Anlagegut in Zeiten wirtschaftlicher Instabilität zu einem stabileren Instrument werden könnte. Verstärkte institutionelle Investitionen und eine geringere Volatilität könnten künftig entscheidende Faktoren für die Bitcoin-Preisentwicklung sein.