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Pakistan will die Aufsicht über Kryptodienste verschärfen

Pakistan will die Aufsicht über Kryptodienste verschärfen

Die pakistanische Regierung hat die Verordnung für Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte (VASP) finalisiert. Diese sieht eine strengere Überwachung von Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten vor. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Sicherheit des Marktes für virtuelle Vermögenswerte zu erhöhen und die Einhaltung internationaler Standards, einschließlich der Richtlinien der Financial Action Task Force (FATF), zu gewährleisten.

Neue Regeln für VASPs



Gemäß der vorgeschlagenen Verordnung müssen VASPs jede Transaktion über 1 Million pakistanische Rupien (ca. 3.533 US-Dollar) obligatorisch verifizieren. Kryptowährungsdienste sind verpflichtet, vollständige Informationen über Absender und Empfänger von Vermögenswerten zu erfassen und zu speichern, um die Transparenz der Geldflüsse sicherzustellen.

Bekämpfung illegaler Finanzströme



Um illegale Finanzströme zu bekämpfen, hält die pakistanische Regierung die obligatorische Verifizierung ausländischer VASP-Partner und die Überwachung nicht gehosteter Wallets für notwendig. Dies soll die Risiken von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verringern.

Änderungen in der VASP-Governance



Jegliche wesentliche Änderungen der Eigentümerinformationen von VASPs bedürfen der vorherigen Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden. Unternehmen sind zudem verpflichtet, umfassende rechtliche Informationen auf ihren offiziellen Websites zu veröffentlichen. Darüber hinaus müssen Krypto-Unternehmen 30 % ihres Kapitals bei der pakistanischen Zentralbank hinterlegen.

Lizenzierte VASPs dürfen bestimmte Geschäftsprozesse an im Ausland ansässige Drittanbieter auslagern. Dies kann die Effizienz von Krypto-Dienstleistungen verbessern, erfordert jedoch eine strenge Aufsicht durch die Regulierungsbehörden.

Cybersicherheit und Audit



Die Regierung beabsichtigt, Krypto-Unternehmen zu verpflichten, ihre Cybersicherheitsrichtlinien jährlich zu aktualisieren und ihre IT-Systeme regelmäßig zu testen und zu auditieren. Dies ist ein wichtiger Schritt zum Schutz der Nutzer und zur Gewährleistung der Zuverlässigkeit von Krypto-Plattformen.

Strategische Bitcoin-Reserve



Im Mai kündigte Pakistan die Einrichtung einer strategischen Bitcoin-Reserve an, inspiriert von einer ähnlichen Initiative in den Vereinigten Staaten. Im selben Monat genehmigte das pakistanische Finanzministerium die Einrichtung einer Sonderbehörde zur Überwachung von Blockchain und Kryptowährungen. Dies unterstreicht das wachsende Interesse der Regierung an der Regulierung und Weiterentwicklung dieses Sektors.

Fazit



Die verschärfte Regulierung von Kryptowährungsdienstleistungen in Pakistan spiegelt das Engagement der Regierung für mehr Sicherheit und Transparenz auf dem Markt für virtuelle Vermögenswerte wider. Diese Maßnahmen könnten die Akzeptanz von Kryptowährungen fördern und deren Ruf als zuverlässiges Finanzinstrument stärken.
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