Die Polizei von Hyderabad, zuständig für die Bekämpfung von Cyberkriminalität, hat zwei Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, einen Betrug mit Kryptowährungsinvestitionen organisiert zu haben. Laut Polizeiangaben erfolgte die Festnahme, nachdem ein 53-jähriger Einwohner von Hyderabad Anzeige erstattet und den Verlust von 12,3 Lakh Rupien (ca. 14.000 Euro) durch den Betrug gemeldet hatte.
Falldetails
Den Angaben der Polizei zufolge handelt es sich bei den Verdächtigen um Ravi Kumar Lal und Shivendra Ashok Singh. Sie agierten im Namen von Flames Alliance und Munoth Capital Investment Limited und gaben sich als Anlageberater aus.
Die Festnahme erfolgte, nachdem das Opfer den Betrug bei der Polizei angezeigt hatte. Die Ermittler nahmen die Ermittlungen auf und stellten fest, dass Ravi Kumar Lal das Bankkonto verwaltete, auf dem die Gelder des Opfers eingegangen waren. Er gab Einmalpasswörter (OTPs) an einen Komplizen in Pune weiter.
Komplize auf der Flucht
Die Polizei berichtete, dass der Komplize nach Bekanntwerden seiner Verhaftung aus seiner Wohnung geflohen ist und sich derzeit auf der Flucht befindet, was seine Ergreifung erschwert. Shivendra Ashok Singh war seinerseits für die verschiedenen Bankkonten verantwortlich, die zur Überweisung der gestohlenen Gelder genutzt wurden.
Die Betrugsmasche
Die Verdächtigen kontaktierten das Opfer über WhatsApp und verschickten unerwünschte Nachrichten, bis das Opfer schließlich einwilligte, sich ihre Vorschläge anzuhören. Sie gaben sich als Börsenexperten aus und versprachen dem Opfer außergewöhnliche Renditen, wenn es in die von ihnen vorgestellte Plattform investieren würde. Angesichts der verlockenden Versprechen willigte das Opfer in die Investition ein.
Zwischen dem 13. und 28. August täuschten die Verdächtigen das Opfer weiterhin und überzeugten es zu weiteren Investitionen, die letztendlich zu erheblichen finanziellen Verlusten führten.
Fazit
Dieser Fall verdeutlicht das wachsende Problem des Kryptowährungsbetrugs und die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit unter Anlegern. Die Polizei von Hyderabad setzt ihre Ermittlungen fort und fordert alle, die Opfer solcher Machenschaften geworden sind, dringend auf, dies unverzüglich den Strafverfolgungsbehörden zu melden.