Der Bitcoin-Kurs fiel unter 96.000 US-Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Mai 2025. In der Nacht zum 14. November 2025 rutschte die führende Kryptowährung kurzzeitig auf dieses Niveau ab, erholte sich aber später wieder auf 97.000 US-Dollar. Dieser starke Kursverfall führte zu einem Anstieg der Liquidationen am Kryptomarkt, die eine Milliarde US-Dollar überstiegen.
Marktkorrektur
Auch die zehn größten Vermögenswerte nach Marktkapitalisierung verzeichneten Kursverluste, wenn auch weniger stark als Bitcoin. Einige Kryptowährungen fielen sogar weniger stark als Bitcoin, was auf die relative Widerstandsfähigkeit einiger Vermögenswerte inmitten des allgemeinen Rückgangs hindeutet.

Im Zuge der Korrektur stieg die Marktdominanz von Bitcoin zunächst auf rund 60,2 %. Am Morgen des 14. November war dieser Wert jedoch auf 59,7 % gesunken.

Angst- und Gierindex
Am 13. November fiel der Angst- und Gierindex auf 15, was auf extreme Angst am Markt hindeutet. Derart niedrige Werte wurden zuletzt im März 2025 verzeichnet, was auf erhebliche Besorgnis unter den Anlegern schließen lässt.

Auch die Liquidationen von Futures-Kontrakten auf dem Kryptomarkt nahmen im Zuge des Einbruchs zu und erreichten laut CoinGlass innerhalb eines Tages 1,1 Milliarden US-Dollar. Dies deutet auf hohe Volatilität und Unsicherheit am Markt hin.

Gründe für den Crash
Der Kryptomarkt-Crash ereignete sich zeitgleich mit der Ankündigung des US-Verteidigungsministers Pete Gegset über eine großangelegte Militäroperation in Venezuela zur Bekämpfung des Drogenhandels. Es ist derzeit unklar, ob es sich um eine einfache Marktkorrektur oder einen länger anhaltenden Abschwung handelt, bei dem die Bären dauerhaft verkaufen.