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China wirft den USA Diebstahl von Bitcoin im Wert von 13 Milliarden Dollar vor: Was ist da los?

China wirft den USA Diebstahl von Bitcoin im Wert von 13 Milliarden Dollar vor: Was ist da los?

Chinesische Analysten des Nationalen Computervirus-Notfallzentrums (CVERC) haben einen Bericht veröffentlicht, in dem sie behaupten, die US-Regierung habe illegal 127.000 Bitcoins beschlagnahmt, die derzeit einen Wert von etwa 13 Milliarden US-Dollar haben. Diese Bitcoins wurden im Dezember 2020 bei einem Hack des chinesischen Mining-Pools LuBian gestohlen.

Geschichte des Bitcoin-Diebstahls



Ende 2020 wurde der Mining-Pool LuBian, der dem Gründer der Prince Group, Chen Zhi, gehört, Opfer eines Hackerangriffs, bei dem etwa 127.272 BTC gestohlen wurden. Zum Zeitpunkt des Diebstahls hatten diese Coins einen Wert von etwa 3,5 Milliarden US-Dollar, ihr Kurs ist seither jedoch deutlich gestiegen. Dieser Angriff führte zur faktischen Schließung des Mining-Pools und zum Verlust von über 90 % seiner Vermögenswerte.


Vorwürfe gegen die USA



Ein Bericht des CVERC, der in der chinesischen Staatszeitung Global Times veröffentlicht wurde, behauptet, dass „die US-Regierung Chen Zhi im Jahr 2020 wahrscheinlich 127.000 Bitcoins mithilfe von Hacking-Techniken gestohlen hat.“ Die gestohlenen Coins blieben fast vier Jahre lang unberührt. In dieser Zeit schickte LuBian über 1.500 Nachrichten an die Hacker, in denen er die Rückgabe der Vermögenswerte forderte und eine Belohnung aussetzte – jedoch ohne Erfolg.

Übertragung der gestohlenen Coins und Anklageerhebung



Im Juni 2024 wurden die gestohlenen Bitcoins auf eine neue Wallet übertragen. Im Oktober desselben Jahres erhob das US-Justizministerium Anklage gegen Chen Zhi und gab die Beschlagnahme der Vermögenswerte bekannt. Laut dem CVERC-Bericht stimmen die von der US-Regierung beschlagnahmten Bitcoins mit denen überein, die Hacker 2020 aus dem LuBian-Pool gestohlen haben.

Ursprung der Bitcoins



Die Autoren des Berichts ermittelten auch den Ursprung der Bitcoins von Chen Zhi. Ihren Daten zufolge wurden etwa 17.800 Coins geschürft, etwa 2.300 Coins durch Pool-Auszahlungen erworben und etwa 107.100 Coins von Börsen und anderen Quellen bezogen. Diese vorläufigen Ergebnisse lassen Zweifel an den Behauptungen des US-Justizministeriums hinsichtlich der Rechtmäßigkeit der Vermögensbeschlagnahmungen aufkommen.

Fazit



Die Situation um die Bitcoin-Beschlagnahmung sorgt somit weiterhin für Kontroversen und Spannungen zwischen China und den USA und wirft Fragen zur Rechtmäßigkeit des Vorgehens der US-Behörden sowie zur Zukunft des Kryptowährungsmarktes auf.
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