Die Nationale Wertpapier- und Börsenkommission (NSSMMC) gab bekannt, dass sie nicht die Regulierung des Kryptowährungsmarktes in der Ukraine anstreben wird. Diese Entscheidung folgt dem Ausschluss der NSSMMC aus der neuesten Fassung des Gesetzentwurfs zu virtuellen Vermögenswerten, wie Vertreter der Kommission in einem Interview mit Incrypted mitteilten.
NSSMMC konzentriert sich auf ihr Mandat
Anstatt um die Rolle der Regulierungsbehörde zu konkurrieren, will sich die NSSMMC auf die Erfüllung ihrer bestehenden Aufgaben konzentrieren. Die Behörde merkte an, dass sie bei der Entwicklung des Kryptomarktes auf Hindernisse gestoßen sei, die durch die persönliche Feindseligkeit einiger Parlamentsmitglieder verursacht wurden. Dies habe zusätzliche Schwierigkeiten in ihrer Arbeit verursacht.
Informationen über die neue Regulierungsbehörde in der Ukraine
Im Internet sind Berichte aufgetaucht, wonach die NSSMMC der Regierung vorgeschlagen hat, eine andere staatliche Behörde mit der Umsetzung der europäischen MiCA-Verordnung in der Ukraine zu beauftragen. Frühere Fassungen des Gesetzentwurfs sahen die Nationale Wertpapier- und Börsenkommission (NSSMC) als primäre Regulierungsbehörde für virtuelle Vermögenswerte vor. In der neuesten Fassung des Gesetzesentwurfs wird die Marktaufsicht jedoch zwischen der Nationalbank der Ukraine und einer weiteren, vom Ministerkabinett zu bestimmenden Stelle aufgeteilt.
Stellungnahme der NSMC
Vertreter der NSMC bestätigten oder dementierten die Echtheit des online verbreiteten Dokuments nicht. Sie betonten jedoch, dass der Gesetzesentwurf Nr. 10225-d die Kommission nicht als Regulierungsbehörde für den Markt für virtuelle Vermögenswerte vorsieht, wodurch die NSMC nicht an der Entwicklung von Regulierungen in diesem Bereich beteiligt sein kann.
„Die von den Abgeordneten in erster Lesung verabschiedete Fassung des Gesetzesentwurfs schloss die NSMC als Regulierungsbehörde aus. Daher werden wir uns nicht um diese Rolle bewerben. Stattdessen konzentrieren wir uns auf unsere Kernaufgaben“, erklärte die Kommission.
Arbeitshindernisse
Die Nationale Wertpapier- und Börsenkommission (NSMC) merkte zudem an, dass sie wiederholt auf Situationen gestoßen sei, in denen politische Meinungsverschiedenheiten und persönliche Animositäten zwischen einzelnen Parlamentariern echte Marktentwicklungsbemühungen behindert hätten. Dies unterstreicht die Bedeutung eines konstruktiven Ansatzes bei der Regulierung des Kryptowährungssektors, der ein professionelles und unparteiisches Vorgehen erfordert.
Fazit
Die Nationale Wertpapier- und Börsenkommission hat daher beschlossen, sich nicht um die Rolle der Regulierungsbehörde für den Kryptowährungsmarkt in der Ukraine zu bewerben und sich stattdessen auf ihr bestehendes Mandat zu konzentrieren. Diese Entscheidung unterstreicht die Notwendigkeit eines konstruktiveren Ansatzes bei der Regulierung virtueller Vermögenswerte, der auf Professionalität beruhen und frei von politischen Hindernissen sein muss. Es ist wichtig, dass die neu ernannten Regulierungsbehörden in der Lage sind, den Markt effektiv weiterzuentwickeln und seine Stabilität zu gewährleisten.