Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) wird aus ihrem Kampf gegen Ethereum wahrscheinlich nicht als Sieger hervorgehen, so der CEO von Ripple.
Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, hat bewiesen, dass er weiß, wie man der SEC in Rechtsstreitigkeiten die Stirn bietet. Seiner Meinung nach versagt die SEC in ihrem Kampf gegen Ethereum und erkennt ihre Niederlage in diesem Konflikt an.
Garlinghouse reflektiert über die jüngsten Entwicklungen
Der Kampf der SEC gegen die Kryptowährungsindustrie war geprägt von Niederlagen vor Gericht, einschließlich Herausforderungen von Gesetzgebern wie der CFTC. Die Behörde hat auch damit zu kämpfen, mit ihren globalen Gegenspielern Schritt zu halten. Wann wird die SEC die Niederlage in ihrem Kampf gegen Ethereum und XRP eingestehen?
Diese Woche unternahm die SEC den mutigen Schritt, aufgrund der laufenden Ermittlungen gegen die Ethereum Foundation eine strenge Politik gegenüber Ethereum zu verfolgen.
Der Chief Legal Officer von Coinbase, Paul Grewal, drückt seine Frustration darüber aus, dass die Finanzaufsichtsbehörde zunehmend zu einer aggressiveren Durchsetzung der Vorschriften tendiert.
Die Zukunft bleibt aufgrund der Maßnahmen der SEC ungewiss
Die SEC hat sich dem Schutz amerikanischer Anleger verschrieben, aber ihre Maßnahmen führen zu einer erheblichen Zunahme der Unsicherheit, was ihrem eigentlichen Ziel zuwiderläuft.
In der Vergangenheit wurde Ethereum als digitale Ware betrachtet, ähnlich wie Bitcoin. Doch nun versucht die Regulierungsbehörde, die Kryptowährung als Wertpapier im Sinne der US-Finanzvorschriften einzustufen.
Der Wechsel von Ethereum von Proof-of-Work zu Proof-of-Stake scheint den Ethereum-ETFs Probleme zu bereiten, auf dem Markt Fuß zu fassen, was ihre Wachstumsaussichten beeinträchtigen könnte.
Anleger konnten durch Wetten auf Ethereum profitieren. Die SEC sagte, dass der Wechsel von PoW zu PoS die grundlegenden Eigenschaften der Währung verändert hat.