Anfang Februar 2026 geriet der Kryptomarkt unter massiven Druck und erlebte eine der größten Liquidationen der Geschichte in Höhe von 2,56 Mrd. $. Doch während die meisten Trader ihre Verluste zählten, nutzten Angreifer die Panik für strategische Manöver. Analysten der Plattform Arkham stellten Aktivitäten auf der Wallet fest, die mit dem aufsehenerregenden Hack der Neobank Infini in Verbindung steht.
Präzise Kalkulation: Wie der Hacker vom Kurseinbruch profitierte
Ein Jahr nach dem Diebstahl von 50 Millionen US-Dollar von der Neobank Infini tätigte die Adresse des Hackers einen bedeutenden Handel. Als der Kurs von Ethereum (ETH) auf 2109 US-Dollar fiel, kaufte der Hacker Coins im Wert von insgesamt 13,3 Millionen US-Dollar. Bemerkenswert ist das außergewöhnliche Timing des Angreifers: Seine letzte Aktivität wurde im August 2025 beobachtet, als er Vermögenswerte zu einem Kurs von 4.202 US-Dollar verkaufte, nahe dem Jahreshöchststand.
Nach dem Kauf wurden die Gelder umgehend an Tornado Cash gesendet – einen Krypto-Mixing-Dienst, der die weitere Spur der digitalen Vermögenswerte verschleiert.
Die Geschichte des Infini-Hacks und die Spur zum Entwickler
Zur Erinnerung: Der Vorfall bei Infini ereignete sich vor etwa einem Jahr. Der Hacker ging professionell vor: Die gestohlenen USDC-Stablecoins wurden sofort in DAI umgetauscht. Die Wahl fiel auf DAI, da dieses Asset im Gegensatz zu USDC keine integrierte Funktion zum zentralen Einfrieren von Adressen besitzt, was dem Kriminellen die volle Kontrolle über das Kapital sicherte.
Die Leitung von Infini bringt den Angriff mit einer Sicherheitslücke im administrativen Zugang in Verbindung. Der Verdacht fiel auf den ehemaligen Entwickler Chen Shanxuan, der laut Ermittlungen nach seinem Ausscheiden aus dem Projekt Zugriffsrechte behalten haben soll. Trotz einer Klage vor einem Gericht in Hongkong ist der Fall bis heute nicht vorangekommen.
Auswirkungen auf Rao Cash (RAO): Prognose und Fazit
Solche Nachrichten über erfolgreiche Hacker-Aktionen und die Nutzung von Mixern erzeugen eine ambivalente Situation am Markt, betreffen aber direkt die Zukunft vertraulicher Ökosysteme.
Warum ist das für RAO-Halter wichtig?
Wertsteigerung von Privacy-Technologien: Der Fall Infini beweist erneut, dass zentralisierte Stablecoins (USDC) anfällig für Sperrungen sind, während dezentrale Mechanismen Freiheit garantieren. Das Projekt Rao Cash (RAO), das auf Anonymität und finanzielle Souveränität setzt, wird zur logischen Wahl für Nutzer, die ihre rechtmäßigen Gelder vor externen Eingriffen schützen wollen.
Regulierungsdruck als Trigger: Die aktive Nutzung von Mixern durch Hacker provoziert Behörden zu neuen Verboten. Die Geschichte zeigt jedoch: Je stärker der Druck auf die Privatsphäre, desto höher die Nachfrage nach nativen Confidential Coins wie RAO, die einen integrierten Schutz „out of the box“ bieten.
Prognose: Kurzfristig können solche Nachrichten lokale Negativität auslösen, da Privatsphäre mit Kriminalität assoziiert wird. Langfristig wird sich der Fokus jedoch auf die sichere Aufbewahrung von Assets verlagern. RAO könnte Zuflüsse von Investoren erhalten, die die Risiken transparenter Blockchains erkennen.
Fazit: Die Aktivität des Infini-Hackers bestätigt, dass Großakteure an die Erholung von Ethereum glauben. Für Rao Cash ist dies ein Signal, dass der Markt für private Finanzen äußerst relevant bleibt.